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Aktuell

Als „öffentlich zugelassene Rauchfangkehrer“ sind wir für die sichere Abführung der Abgase ins Freie und den Brandschutz bei der Heizung im Haus zuständig. Der Gesetzgeber spricht hier von „Sicherheitsrelevante Tätigkeiten“, die auch in schwierigen Zeiten so wie wir sie jetzt erleben, nicht ausgesetzt werden können, ohne dass daraus ein erhöhtes Risiko entstehen würde. 

 „Es gibt Personen die Arbeiten gehen müssen, damit unser Leben weiterhin funktioniert“.   Bitte bedenken Sie, dass durch die  Kehrarbeiten die Rauchfangkehrer zur Vermeidung von Unfällen und Bränden beitragen und somit unser Gesundheitssystem nicht zusätzlich belasten und unsere Einsatzkräfte nicht gefährdet werden.  

Da der öffentlich zugelassene Rauchfangkehrer für den Schutz und die Sicherheit für die Menschen steht, kommt uns dabei auch eine nicht unwesentliche Vorbildwirkung zu.

Es gilt daher folgendes unbedingt einzuhalten:

  • Regelmäßiges Waschen und Desinfizieren der Hände
  • Tragen des Mund-Nasen-Schutzes bei jedem Kontakt mit anderen Personen, Kunden oder Kollegen
  • Einhalten des Mindestabstandes im täglichen Leben, im Beruf, im Büro, …


Weiters empfehlen wir folgende Maßnahmen:

  • Bitte verschieben sie die routinemäßige Überprüfungs- und Kehrtätigkeit in Häusern und Wohnungen, wo Personen unter Quarantäne stehen und betreten Sie diese Häuser nicht.
  • Aufgrund der aktuell gültigen Ausgangsbeschränkungen dürfen keine Häuser oder Wohnungen vor 6.00 Uhr und nach 20.00 Uhr betreten werden, außer es handelt sich um einen Notfall.

Die nächsten 30 Tage werden für jeden Einzelnen in unserem Land sehr herausfordernde. Tun wir gemeinsam all das, was notwendig ist, um Neuansteckungen bestmöglich zu vermeiden.

 

BAURECHTLICHE MASSNAHMEN

 

Neben Rauch- und Abgasfängen kann bei jeder Wohneinheit ein Notkamin installiert werden. Der Notkamin entspricht einem vollwertigen Rauchfang.Dieser kann unter bestimmten Erfordrnissen als Sammelfang genutzt werden.

Rauchfänge müssen eine österreichische Zulassung haben.

 

MEHR ...

 
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Kamine müssen betriebsdicht und strömungsgünstig aus solchen Materialien gebaut sein, die gegen Verbrennungsgase, auftretendem Kondensat und der Belastung der Kehrgeräte standhalten - ebenso dem Ausbrennen, wobei Temperaturen von 1000° C entstehen. Die Reinigungsmöglichkeiten sind lt. den einschlägigen Vorschriften einzuhalten. Reinigungsöffnungen dürfen nicht im Wohn- oder Schlafbereich liegen (Vorraum, Abstellraum, Küche). Die Feuerstätte sollte sich in unmittelbarer Nähe des Kamines befinden. Universalkamine sind für verschiedene Brennstoffe und Heizkesselarten geeignet und lassen nachträglich mehr Spielraum bei der Art der Heizung zu.
Holzteile aller Art müssen von den Rauchfängen einen Mindestabstand (je nach Bauordnung) aufweisen. 
Für Öl- oder Gas-Brennwertkessel kommen meistKunststoff-Abgassysteme zum Einsatz. Diese werden in einem brandbeständigem Schacht über Dach geführt.
Beachten Sie, dass bei der Sanierung einer Heizungsanlage in den meisten Fällen auch der Kamin mit saniert werden muss. Dabei werden bevorzugt Einzugrohre aus Edelstahl oder Kunststoff eingesetzt.

 
 
 
 
 Festbrennstoff-Ofen und Kamin: Die einzige Alternative bei Stromausfällen

„Mehr als 12.000 Haushalte ohne Strom“, lauteten die Schlagzeilen. Auch in diesem Jahr war es wieder einmal soweit: Außergewöhnliche Schneefälle und Eisregen bescherten zahlreichen Haushalten tagelange Stromausfälle und kalte Wohnungen. Es ist nicht zu leugnen: Wie gut (und richtig) das Heizungs- und Warmwasser-System eines neuen Hauses tatsächlich geplant wurde und funktioniert, zeigt sich in Extremsituationen.

Ob Gas oder Fernwärme, ob Pellets oder Erdwärmetauscher, sie alle hängen an der (Strom-)Leitung. Die einzige, unabhängige Alternative: Eine Festbrennstoff-Feuerstätte und ein passender Kamin. Sie sind die einzige mögliche Wärmequelle, wenn der Strom ausfällt.

 
 
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